Solarworld Insolvenz

Insolvenz der Solarworld AG - Ansprüche jetzt prüfen lassen

 

Für Anleger der Solarworld AG (WKN: A1YCMM / ISIN: DE000A1YCMM2) kam die Nachricht über den Insolvenzantrag am 11.05.2017 vielfach überraschend. Auch die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften SolarWorld Industries Sachsen GmbH, SolarWorld Industries Thüringen GmbH, SolarWorld Industries Deutschland GmbH und der SolarWorld Innovations GmbH haben am 12.05.2017 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Bonn gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Horst Piepenburg bestellt.

 

BaFin prüft

Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) prüfe auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), ob es Unregelmäßigkeiten vorlägen. Ob es eine formale Untersuchung gebe, sei noch offen. Konkret gehe es wohl darum, ob der Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck das Überschuldungsrisiko in der Bilanzpressekonferenz wenige Wochen vor dem Insolvenzantrag heruntergespielt habe.

 

Abgang eines einstigen Erfolgsunternehmens

Solarworld hatte in Zeiten des Booms der erneuerbaren Energien einen Börsenwert von fünf Milliarden Euro. Der einst hohe Gewinn des Unternehmens wandelte sich während der Krise der gesamten Branche 2011 in einen deutlichen Verlust. Die Krise des Unternehmens gipfelte vorerst im Jahre 2013, in dem ein erster Schuldenschnitt notwendig wurde. Auch in der Folgezeit kam das Unternehmen nicht zur Ruhe. Insbesondere eine Klage des Lieferanten für Silizium Hemlock Semiconductor PTE Ltd gegen die Deutsche Solar, eine Tochtergesellschaft der Solarworld AG, sorgte für Aufsehen. Das Verfahren endete zunächst mit einer Verurteilung zu einem Schadensersatz in Höhe von 793 Millionen Dollar.

 

Was Anleger tun können

Neben den Aktionären sind auch die Anleihegläubiger der Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 (WKN: A1YDDX; ISIN: DE000A1DDX6) als auch der Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 (WKN: A1YCN1; ISIN: DE000A1YCN14) von der Insolvenz betroffen. Eine Rückzahlung der Anleihe sollte zum 24.02.2019 erfolgen.

 

Es ist davon auszugehen, dass der vorläufige Insolvenzverwalter sich in Kürze bei den Anlegern melden wird. Neben der Anmeldung zur Insolvenztabelle sollte geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche gegen die Prospektverantwortlichen, die handelnden Akteure oder Dritte (Anlageberater, Anlegevermittler) in Betracht kommen.

 

Anleger sollten sich daher auf eine auf das Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei wenden, um ihre möglichen Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen. Die Kanzlei KMP3G Klamert + Partner hat jahrzehntelange Erfahrung im Kapitalanlagerecht.

 

Für eine erste unverbindliche und kostenlose Einschätzung zu möglichen Schadensersatzansprüchen stehen wir Ihnen gerne und jedezeit zur Verfügung.

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